
Über mich & meine Philosophie
Mit 6 Jahren saß ich zum ersten Mal auf dem Pferd, mit 10 bekam ich meinen ersten Reitunterricht und ab da war klar: diese wunderschönen, sanften Wesen werden immer ein Teil meines Lebens sein. Mit 15 bekam ich dann mein erstes eigenes Pferd und damit begann auch meine aktive Zeit im Reit- und Fahrverein Münchberg für mich als Reitlehrerin im Schulbetrieb und Jugendwartin. Der Stall wurde zu meinem Zuhause, meinem Rückzugsort und größtem Lernplatz.
Ich hatte das Glück mit Ausbilder/innen aufzuwachsen, bei denen das Wohl des Pferdes immer im Vordergrund stand und ich lernte schnell, dass es nicht am Pferd lag, wenn etwas nicht klappen wollte. Schon damals zog es mich zu den Pferden hin, die als sogenannte „Problempferde“ betitelt wurden, in meinen Augen jedoch einfach nur missverstanden wurden.
Nach der Schule führte mich mein Weg zunächst zur Bundeswehr, doch auch in dieser Zeit widmete ich mich mit Herzblut der Ausbildung von Pferd und Reiter so oft ich konnte.
2015 entschied ich mich dann bewusst für den Beruf, der wirklich zu mir passt: die Ausbildung zur Pferdewirtin. Ich wollte etwas machen, bei dem ich mit dem Herzen dabei bin - und das bin ich bis heute jeden Tag!
Meine Ausbildung durfte ich auf dem Gestüt St. Stephan bei Dorothee Schneider mit Auszeichnung absolvieren. Bei ihr lernte ich wie wichtig das „Fühlen können“ bei den Pferden ist, beobachtete fasziniert wie sie in jedes einzelne Pferd hineinhorchen und seinen ganz eigenen Weg für die Ausbildung finden konnte.
In den folgenden Jahren konnte ich in internationalen Betrieben wertvolle Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen sammeln: Dressur- und Jungpferdeausbildung, Horsemanship, Leistungsprüfungen, Turnierbegleitung, Betriebsorganisation, Hengstkörungen, Besamungsstation, Kundenbetreuung, Personalmanagement, usw.
Insgesamt hatte ich sehr viele positive Eindrücke von der Pferdewelt,merkte jedoch, dass es Ausnahmen gab, oft zu viel zu schnell von den Pferden erwartet und ihre Bedürfnisse übergangen wurden. Damit konnte ich mich nicht unbedingt indentifizieren und um meinen Prinzipien bei der Arbeit mit den Pferden treu zu bleiben beschloss ich 2022 den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Warum
„Natalie Bitzinger for Horses“?
Mein Unternehmen trägt nicht umsonst seinen Namen und ist für mich viel mehr als das. Es ist die Verbindung aus Professionalität, Gefühl und dem tiefen Wunsch Pferd und Mensch zu einem verständnisvollen, harmonischen und vertrauten Miteinander zu verhelfen und das Wohlergehen der Pferde immer in den Vordergrund zu stellen!
For Horses bedeutet für mich mehr als ein Zusatz – es ist mein Versprechen. Ich arbeite für das Pferd, in seinem Sinne und zu seinem Wohl. Jede meiner Entscheidungen richtet sich danach, was das Pferd braucht, versteht und leisten kann.
Ich sehe mich nicht als Dienstleisterin, die „am Pferd arbeitet“, sondern als jemand, der für das Pferd einsteht: für faire Ausbildung, klare Kommunikation, körperliche und mentale Gesundheit und einen Umgang, der Vertrauen schafft statt Druck zu erzeugen.
For Horses steht für meine Haltung:
- Für das Pferd: jeder Trainingsansatz und jede Form der Unterstützung orientiert sich am Pferd. Nicht an Trends, nicht an Erwartungen von außen, nicht an schnellen Erfolgen, nicht am Ego.
- Für pferdegerechte Ausbildung: körperliche & mentale Gesundheit, nachhaltige Entwicklung, reelles Training, Beachtung biomechanischer Grundsätze. Kein Druck, keine Gewalt.
- Für Partnerschaft: harmonisches, respektvolles Miteinander basierend auf klarer kommunikation und feiner Hilfengebung. Kein Projekt, kein Sportgerät.
- Für Verantwortung: für das Pferd einstehen, Grenzen & Möglichkeiten erkennen, Training anpassen, Zeit geben. Nicht drüber wegreiten, nicht zwingen.
- Für Individualität: Persönlichkeit ernst nehmen, Bedürfnisse respektieren, bei Pferd wie Mensch. Kein Schema F, kein Funktionieren müssen
- Für Qualität: Fundiertes Wissen, klare Strukturen, professionelles & gewissenhaftes Arbeiten, volle Präsenz. Keine halben Sachen, keine Ablenkung, keine Kompromisse.
Der Name erinnert mich jeden Tag daran, warum ich tue, was ich tue:
Weil ich mich dem Pferd verpflichtet fühle – und weil gute Arbeit immer beim Pferd beginnt.

















